Neuseeland - Reiseinformationen
Einreisebestimmungen
Beim Ausfüllen der Einreisekarte sollte man sich bewusst sein, dass die Zollbestimmungen in Neuseeland sehr streng sind. Wer es versäumt, die mitgebrachte Schokolade für die Gastfamilie auszuweisen, kann schnell in Probleme geraten. Früchte und Pflanzen dürfen keinesfalls eingeführt werden. Wer den zur Zwischenverpflegung gedachten Apfel im Handgepäck vergisst, muss mit einer Strafe von mindestens 200 NZD rechnen. Bei der Einfuhr von Esswaren ist Vorsicht geboten und sollte, falls nicht unbedingt benötigt, vermieden werden. Reiseausrüstung, welche im Kontakt mit Tieren oder der Natur im Allgemeinen benutzt wurde (Zelt, Treckingschuhe, Golfausrüstung, etc.) muss ebenfalls deklariert werden. Es kann auch vorkommen, dass das Zelt ausgepackt und desinfiziert wird. Nebst den bekannten Kontrollmethoden sind in Neuseeland auch auf Esswaren trainierte Spürhunde im Einsatz. Also bitte doppelt kontrollieren, ob nicht noch vom letzten Urlaub etwas im Koffer geblieben ist. Fühlst du dich bezüglich all dieser Vorschriften bei der Einreise unsicher, fragst du besser nach, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Für einen Neuseeland-Aufenthalt der nicht länger als 3 Monate dauert, benötigst du lediglich einen Reisepass der 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und ein elektronisches Visum. Dieses ist gratis und wird dir direkt von deinem Reisebüro oder der Fluggesellschaft ausgestellt. Für einen längeren Aufenthalt gibt es zwei verschiedene Varianten:
Variante 1 – Sprachaufenthalt weniger als 3 Monate mit anschliessendem Reisen – Gesamtaufenthalt über 3 Monate: Hierfür muss ein "Visitors Visa" beantragt werden.
Variante 2 – Sprachaufenthalt über 3 Monate mit anschliessendem Reisen: Hierfür muss ein "Student Visa" beantragt werden. Beim Antrag muss auch gleich angegeben werden, für wie lange du nach dem Sprachaufenthalt beabsichtigst im Land zu reisen.
Da die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich bei der Botschaft oder auf Immigration.govt.nz zu informieren. Vor dem Einsenden der Dokumente solltest du unbedingt nochmals kontrollieren, ob alles regelgerecht ausgefüllt wurde und alle Dokumente vorhanden sind. Ist dies nämlich nicht der Fall, wird das ganze Paket retourniert und die Prozedur beginnt von neuem.
Sicherheit
Neuseeland gilt als sehr sicheres Reiseland. Im Strassenverkehr ist aber Vorsicht geboten. Egal ob Autofahrer oder Fussgänger, am Anfang tut sich mit dem Linksverkehr jeder schwer. Informieren sollte man sich auch über allfällige Strömungen im Meer. Achte auf Hinweisschilder und frage bei Unsicherheiten beim nächstgelegenen Informationszentrum oder bei "Locals" nach.
Die Wetterverhältnisse können sich in einigen Gebieten schlagartig ändern. Deshalb sollte man sich vor Trekkings bei den Parkrangern über die richtige Ausrüstung informieren.
Gesundheit
Da Down Under besonders vom Ozonloch betroffen ist, dürfen Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, Sonnenbrille und Sonnenhut in keinem Gepäck fehlen. Sonnenbaden zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sollte vermieden werden.
Folgende Impfungen werden für jedermann empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis und Masern.
Für erste allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir
Safetravel.ch oder
Fit-for-travel.de. Um auf Nummer sicher zu gehen, raten wir dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.
Geld und Preise
Die gängigsten EC-, Post- und Kreditkarten sind in Neuseeland brauchbar. Für längere Aufenthalte kann es sich lohnen, vor Ort ein Bankkonto zu eröffnen, damit auch kleine Beträge spesenfrei bezogen werden können. Es kann vorkommen, dass ein Geldautomat lediglich einen vierstelligen PIN akzeptiert. Deswegen sollte man sich vor der Abreise bereits überlegen, ob man diesen auf vier Ziffern anpassen möchte. Erkundige dich aber auf jeden Fall früh genug bei deiner Bank oder Postbank über die aktuell akzeptierten Zahlungsmittel und kontrolliere das Ablaufdatum der Karten.
Preisniveau:
Übernachtung im Backpacker: ca. 20 - 25 NZD
Mittagsmenu: ca. 7 - 10 NZD
Kommunikation
Vor der Abreise sollte man sich beim Mobilfunk-Anbieter über Preise und Netzabdeckung informieren. Es ist auch gut zu wissen, ob das eigene Handy für fremde SIM-Karten gesperrt ist. Falls keine Deckung des Netzes besteht oder die Preise zu hoch sind, informieren die lokalen Anbieter vielfach bereits am Flughafen über Alternativen. Prepaid-Karten können in jeder grösseren Ortschaft erstanden werden. Für nationale Telefongespräche oder im Notfall ist dies sicherlich eine gute Variante. Wer nach dem Aufenthalt noch weitere Länder bereist, sollte dies beim Kauf gleich mitteilen, damit der beste Anbieter ermittelt werden kann. Für internationale Gespräche sind die "International-Phone-Cards", die ebenfalls in jeder grösseren Ortschaft erhältlich sind, oft günstiger. Diese Karten funktionieren jedoch meistens nur von Festnetzanschlüssen. Ebenfalls eine gute und günstige Variante ist das Telefonieren in einem Internetcafé mit Programmen wie Skype. Obwohl die Programme vielerorts installiert sind, heisst das nicht, dass auch Headsets zur Verfügung stehen. Es lohnt sich also, das eigene von zu Hause mitzubringen.
Stromspannung
| Die Stromspannung von 230 Volt entspricht derjenigen Westeuropas. Es wird jedoch ein Adapter benötigt, da sich die Steckdosen von den unseren unterscheiden. (siehe Bild)
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Transport
Das Busnetz in Neuseeland ist ausgezeichnet. Anbieter wie KiwiExperience oder Magic Bus sind auf Touristen spezialisiert. Wer gerne mit anderen Weltenbummlern unterwegs ist und die Hauptattraktionen besuchen möchte, ist mit einem solchen Busunternehmen sicherlich bestens bedient. "Locals" bevorzugen die Intercity- oder Newmanscoach-Busse, welche auch kleinere Ortschaften bedienen. Wer die Insel nicht auf dem Luftweg wechseln möchte, kommt an der Interislander-Fähre nicht vorbei.
Die "Tranz Scenic Railway" wird mehrheitlich für Panoramafahrten genutzt. Als Reisetransportmittel kommt sie selten zum Zug. Das neuseeländische Flugangebot wird von den drei Airlines Air New Zealand, Virgin Blue und Freedom Air geprägt.
Ein Autokauf am anderen Ende der Welt gestaltet sich nicht sonderlich schwierig, doch lohnt er sich erst ab einer gewissen Reisezeit. Für kurze Reisen empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten. Das Mindestalter liegt hierbei meist bei 21 und sogenannten "Junglenkern" bis 25 wird ein Zuschlag verrechnet. Oftmals musst du auch schon 1 bis 3 Jahre im Besitz deines Führerscheins sein.